17. Mai 2014

Essperiment – Ziegenfrischkäse Topfenkuchen mit Karamell-Zitronen



Ich bin schön öfters über Rezepte gestolpert, die Ziegenkäse und Topfen zu tollen Nachspeisenkreationen kombinieren. Ich mag Ziegenkäse sehr gerne – habe ihn bis jetzt allerdings immer nur pikant gegessen. Deswegen musste ich nun endlich meine Neugier stillen und mein Essperiment wagen. 
Wie es geworden ist? Ich finde, dass der Topfenkuchen eine leicht säuerlichere Nuance aufweist, als reiner Topfenkuchen.Die Karamell-Zitronen verleihen einen Hauch Exotik und die richtige Balance und würde ich auf alle Fälle dazu reichen. Meine Gäste waren zwiegespalten. Es gab Verkoster, die Ziegenkäse nicht gerne essen und meinten, dass sie den Ziegenkäse rausschmecken (allerdings hab ich meine Geheimzutat bereits vor der allgemeinen Verkostung verraten). Es gab aber auch Gäste, die obwohl sie Ziegenkäse nicht mögen, den Kuchen ganz toll fanden und die große Menge hat den Topfenkuchen sehr lecker gefunden und trotz Vorabinfo keinen Ziegenkäse geschmeckt. Mein Fazit: Geheimzutat nicht verraten und alle lieben diesen Kuchen

 

Zutaten für 18er Form:


Topfenkuchen:

85 g Butterkekse
40 g Butter + Butter zum Einfetten
1 Zitrone (1 TL abgeriebene Schale und Saft)
2 Eier (M)
70 g Zucker
85 g Ziegenfrischkäse
140 g Magertopfen
1 Pkg. Vanillepudding Pulver

Karamell-Zitronen:

1 Zitrone
15 g Butter
20 g Zucker
55 g Honig
3 EL Wasser

Zubereitung:


Boden der Backform mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten. 40 g Butter über dem Wasserbad schmelzen. Butterkekse fein zerbröseln und mit der zerschmolzenen Butter vermengen. Bröselmischung in die Form geben, gleichmäßig festdrücken und einen ca.1 cm hohen Rand formen. Kuchenform im Kühlschrank kühl stellen.

1 Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale abreiben. Anschließend die Zitrone auspressen und 3 EL Zitronensaft auffangen. 

Backrohr auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Die Eier trennen und das Eiweiß mit 35 g Zucker zu steifen Schnee schlagen. Die Eidotter mit den restlichen 35 g Zucker cremig rühren. Topfen, Ziegenfrischkäse und Puddingpulver sowie 1 TL Zitronenschale und 2 EL Zitronensaft gründlich vermischen. Den Eischnee vorsichtig unter die Topfenmasse heben und auf dem Keksboden verstreichen. 

60 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen, herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. 

Für die Karamell-Zitronen die restliche Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und in feine Scheiben schneiden. 15 g Butter in der Pfanne schmelzen und die Zitronenscheiben darin von beiden Seiten ca. 2 Minuten andünsten. 20 g Zucker drüberstreuen und karamellisieren lassen. Anschließend die Zitronen aus der Pfanne nehmen und den restlichen Zitronensaft, den Honig sowie 3 EL Wasser in die Pfanne geben und zu einem Sirup einkochen. Wenn ihr den Kuchen nicht sofort serviert, dann würde ich die karamellisierten Zitronen in den Sirup legen, so trocknen sie nicht aus. 

Topfenkuchen aus der Form lösen. Die Zitronenscheiben auf dem abgekühlten Topfenkuchen verteilen und mit Sirup beträufeln.



Quelle: Frisch gekocht

15. Mai 2014

Vollmohnd - Minigugelhupf mit Mohn und Orange



 
Ich gehöre zur glücklichen Fraktion, die sich ins Bett legt und innerhalb von 5 Minuten einschläft. Heute Abend war ich allerdings extrem aufgedreht. Vielleicht lag es am Vollmond oder an der etwas zu hohen Dosis Koffein, die ich mir tagsüber genehmigt habe. Ich wollte jedoch auf keinen Fall riskieren schlaflos im Bett zu liegen. Somit habe ich meine Energie genutzt, um mich in der Küche nützlich zu machen. Denn was gibt es meditativeres als das Aufschlagen von Eiern, das Rühren von Teig und dann der herrliche Duft von frisch gebackenem Kuchen, der durch die ganze Wohnung zieht.

 

Zutaten für 15 Minigugelhupf:

200 g weiche Butter
170 g Zucker
3 Eier (M)
270 Gramm Mehl
1 Pkg. Backpulver
125 ml frisch gepresster Orangensaft
1 Orange (abgeriebene Schale)
50 g geriebener Mohn
180 ml Milch



Zubereitung:

Backofen auf 160°C vorheizen. Minigugelhupf-Form mit Butter ausschmieren.

Die Butter cremig rühren, langsam den Zucker einrieseln lassen und anschließend die Eier einzeln unterrühren. Geriebene Orangenschale beigeben. 

Mehl mit Backpulver vermengen und unter die Eiercreme rühren. Orangensaft, Mohn und Milch beigeben und gut verrühren. Die Masse ist nun relativ flüssig, aber dafür ist der Kuchen extrem saftig. 

Die Mohnmasse in die Minigugelhupfformen einfüllen und auf der mittleren Einschubleiste für ca. 25-30 Minuten backen.

Quelle: Fool for Food

11. Mai 2014

Soul Food - Brownies



Ich darf das als Österreicher jetzt gar nicht laut sagen, aber eine Sachertorte hat mich noch nie wirklich umgehauen. Ich liebe Schokolade und ich liebe Kuchen, aber ich würde mir niemals eine Sachertorte bestellen. Ich bin da eindeutig die Brownies-Fraktion. Brownies sind allerdings immer so eine Sache. Wenn man sie zu lange im Ofen hat wird aus einem Brownie schnell ein ganz normaler Schokoladenkuchen, eh gut, aber eben keine Brownie mehr. Denn was lässt uns bei Brownies das Wasser im Munde zusammenlaufen? Ja, diese noch leicht zähe Textur, die einfach so verdammt lecker ist und uns als kleiner Seelentröster immer hinweg hilft. Aber keine Sorge diese Brownies schmeckt auch bei guter Laune einfach himmlisch! Für mich sind es einfach die perfekten Brownies - pur oder mit Nüssen verfeinert, ganz wie euch beliebt aber immer mit der perfekten Konsistenz. 

Zutaten für einen 20x20 Backrahmen:

40 g Kakaopulver
75 g Mehl
½ TL Salz
100 g Butter
125 g Schokolade
300 g Zucker
3 Eier (M)
2 TL Vanilleextrakt
1 handvoll Haselnüsse

Zubereitung:


Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 20x20 Backrahmen mit Backpapier auslegen.
Kakaopulver, Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Butter über dem Wasserbad schmelzen, Butter, sowie gehackte Schokolade beigeben und so lange verrühren bis alles eine homogene Masse ist – leicht abkühlen lassen.


Eier mit dem Vanilleextrakt unter die Schokoladenmasse rühren und mit dem Mixer 1 Minute lang zusammenmixen. Anschließend die Mehlmischung beigeben und nochmals 3 Minuten mit dem Mixer verrühren (bitte wirklich mit dem Mixer und für 3! Minuten, so hab ich jedes Mal eine super Konsistenz hinbekommen). Die Nüsse untermischen.


Masse in die vorbereitete Form füllen und für ca. 40-50 Minuten backen. Bitte die Stäbchenprobe machen. Der Zahnstocher darf nicht komplett rein sein, sondern sollte mit leichten Teigreste voll sein, dann ist die Konsistenz perfekt. Da jeder Ofen unterschiedlich ist, solltet ihr beim ersten Nachbacken die Brownies im Blick behalten und lieber einmal zu viel die Stäbchenprobe machen, bevor sie zu lange oder zu kurz drinnen sind. Bei mir bildet sich immer eine leichte Kruste – von dieser nicht beirren lassen, einfach durchstechen und die Konsistenz prüfen.

8. Mai 2014

Kühlen Kopf bewahren - Bananen Kokos Eis





Geschenke sind ja oftmals eine schwierige Angelegenheit. Gutscheine, die nie eingelöst werden  oder Dekoelemente (bzw. kleine Gebets-Perserteppiche…erinnert mich bitte nicht dran :)), die nur herausgeholt werden, wenn Oma zu Besuch kommt. Ich glaube jedem von uns ist es schon passiert, dass das eine oder andere Geschenk die Gesichtsmuskeln in Schwingungen versetzt hat – und es war nicht das entzückte Lächeln, das ich gemeint habe, sondern das krampfhafte Versuchen seine Gesichtsmuskeln nicht komplett entgleisen zu lassen und ein „wow – hätt‘ ich mir selbst echt nie gekauft – super“ stammeln zu lassen. 
Um mich nicht in diesen unangenehmen Zustand zu befördern ist man bei mir immer gut aufgehoben, wenn man mir Küchenutensilien kauft. Dieses Weihnachten hab ich beispielsweise meine lang ersehnte und heiß geliebte Eismaschine bekommen. Ich sag nur – der Sommer kann kommen und dazu passend gleich ein schnelles, fruchtiges Eisrezept, das auch bei noch keinen sommerlichen Temperaturen einen tollen Begleiter für einen Schokoladenbrownie abgibt.



Zutaten für ca. 500 ml Bananen Kokos Eis:


5 reife Bananen

250 g Naturjoghurt

1 EL Honig

50 g Zucker

50 g Kokosrapseln



Zubereitung:


Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Das Joghurt mit den Honig und dem Zucker vermischen und die Bananen hinzugeben.  Anschließend in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen (bei mir hat das rund 50 Minuten gedauert).



Die Kokosraspeln leicht in einer Pfanne ohne Fett anrösten (Achtung: hier kann es schnell gehen und die Kokosraspeln werden zu dunkel und bitter – die ganze Zeit umrühren und im Auge behalten) und gegen Ende zur Eismasse geben.


3. Mai 2014

Coco Loco - Bounty Cupcakes



Das Leben ist oft ernst genug und deswegen muss es auch Tage geben, an denen man ein wenig verrückt sein kann. Diese wunderbar schokoladigen und gleichzeitig exotisch schmeckenden Cupcakes helfen dabei. Ich habe die kleine Cupcakes Form dazu verwendet, so sind die kleinen unwiderstehlichen Dinger mit einem Haps im Mund. Das Rezept stammt aus dem Buch Hello Cupcake von Leila Lindholm und ist von mir leicht abgeändert.

Ich würde euch zudem raten die Creme bereits am Vortag zu machen, so kann sie ein wenig anziehen und erleichtert euch dann das Auftragen.



Zutaten für 30 Mini Cupcakes:

Schokoladen-Kokosmuffin:

50 g Kokosraspeln
100 g Zartbitterschokolade
100 g Zucker
2 Eier (M)
1 TL Vanillezucker
150 g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Butter
75 ml Kokosmilch
2,5 EL Kakaopulver
½ TL Kaffeepulver
1,5 EL heißes Wasser
1 EL Kokoslikör
5 Bountyriegel (Standardgröße – die in der 2er Packung angeboten werden)

Schokoladencreme:

180 g Zartbitterschokolade
100 ml Schlagobers
1 EL Honig
1 Prise Salz
1 EL Butter
75 g Doppelrahmfrischkäse
Kokoschips zur Deko

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen.

Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Öl goldig anrösten (Achtung: immer umrühren, damit sie nicht zu braun werden). Schokolade grob hacken und mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen.

Eier, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Salz mischen und unter die Eiermasse vorsichtig heben.

Das Instant Kaffeepulver mit dem heißen Wasser anrühren und mit der Kokosmilch sowie dem Malibu zur Masse hinzufügen. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterrühren.

Die Papierförmchen in die Form geben und die Masse jeweils zu 2/3 in den Förmchen verteilen. Jeden Bountyriegel in 5 Teile schneiden und jeweils in die Masse mittig eindrücken.

Muffins ca. 12 Minuten backen.

Für die Creme Schokolade fein hacken. Schlagobers, Honig und Salz im Topf aufkochen von der Herdstelle nehmen und die gehackte Schokolade einrühren. Butter und Frischkäse anschließend einrühren, sodass eine homogene Masse entsteht. Die Masse kühl stellen (falls ihr sie in den Kühlschrank gebt, dann müsst ihr aufpassen, dass die Creme nicht vollständig erhärtet bzw. sie ca. eine Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen).

Creme auf den Muffins verstreichen und mit den Kokoschips verzieren.
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